Arbeitskreis »Energiesparendes und ökologisches Bauen«

Energiesparendes Bauen in Sachsen. Unverzichtbar für die Umwelt, gut für Deinen Geldbeutel – Jetzt mit eigenem Objekt für die Ausstellung im Zentrum für Baukultur Sachsen bewerben!

Bewerbung bis 15. Januar 2018

Kulturpalast Aussenansicht  c  Christian Gahl
Foto: Christian Gahl

Ein wesentlicher Teil des Energiebedarfs in Deutschland wird für die Beheizung von Gebäuden benötigt. Der Arbeitskreis Energiesparendes und ökologisches Bauen der Architektenkammer Sachsen möchte mit einer Ausstellung die Erfolgsgeschichte des Energiesparenden Bauens in und aus Sachsen in den letzten 25 Jahren vom 5. April bis 3. Mai 2018 im Zentrum für Baukultur Sachsen darstellen. Ziel ist es, weitere Ausstellungsorte zu organisieren.

AUSSCHREIBUNG (PDF) 


Aufgaben und Ziele

Seit Januar 2002 gibt es den Arbeitskreis energiesparendes und ökologisches Bauen der Architektenkammer Sachsen.

Der Arbeitskreis verfolgt das Ziel, Initiativen einzelner Architekten sachsenweit zu bündeln, Projekte mit besonderem Focus auf diesem Gebiet zu fördern und als Ansprechpartner und Berater für die öffentliche Hand, Bauherren und Kollegen zu fungieren.

Ein wesentlicher Schwerpunkt in den Jahren seines Bestehens lag in der Förderung der Passivhausbauweise. Ein Passivhaus ist ein Haus mit besonders niedrigem Energieverbrauch. Das erreicht man durch hohe Dämmung, wärmebrückenfreie Konstruktionen, Ausnutzung (passiver) solarer Gewinne durch die Fenster sowie der abgegebenen Wärme von Mensch und Haustechnik im Verein mit dichter Gebäudehülle und wärmerückgewinnender Lüftungsanlagen.

Im Jahr 2004 wurde gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen das Symposium "Passivhäuser in Sachsen" durchgeführt. Architekten, private und öffentliche Bauherren wurden an die Grundlagen des Passivhausbaues als eine besonders energiesparende Bauweise herangeführt. Die vom Arbeitskreis organisierte große Passivhaustagung war sicher auch Ausdruck der Tatsache, dass die Passivhausbauweise in Sachsen in den letzten Jahren aus ihrem Nischendasein mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt ist.

Auch wenn die Förderung der Passivbauweise bisher im Vordergrund stand, ist das Aufgabenfeld des Arbeitskreises weiter gefasst. Bauweisen mit ökologischen und baubiologisch sinnvollen Baustoffen zu fördern, ist ein weiteres wichtiges Anliegen. So erfährt beispielsweise die Lehmbauweise in den letzten Jahren eine Renaissance und auch das wird vom Arbeitskreis sehr unterstützt.

Darüber hinaus wendet sich das Interesse des Arbeitskreises dem Arbeitsfeld der Gebäudesanierungen zu. Energetische Sanierungen zum Beispiel senken den Energiebedarf von Gebäuden deutlich. Neben internen Diskussionen soll das Interesse von Wohnungsanbietern geweckt werden, durch energiesparende und Betriebskosten senkende Maßnahmen die Vermietbarkeit ihrer Wohnungen zu gewährleisten. Gemeinsam mit dem Umweltministerium wird der Kontakt zu Wohnungsunternehmen gesucht, um diese über mögliche Maßnahmen und Förderprogramme zu informieren.

Außerdem befördert der Arbeitskreis die Weiterentwicklung des Lehrgangs »Klimagerechtes und energieeffizientes Bauen/Energieberater AKS«. Zukünftig soll dieser Kurs durch die Bausteine Passivhaus, ökologisches Bauen und Bauteam ergänzt werden.

Mehr Informationen: Energieberater