15.09.2016

Architekturwettbewerb »Neubau Kriminaltechnisches Institut (KTI) des Landeskriminalamtes Sachsen« entschieden – Bekanntgabe der Preisträger

Eine fachkundige Jury hat am 12. September 2016 unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Ludloff aus Berlin die Preisträger des Architekturwettbewerbes für den Neubau des Kriminaltechnischen Instituts Dresden ermittelt. Das Preisgericht aus freien Architekten, Fachleuten des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen (SMF), des Sächsischen Staatsministeriums des Inneren (SMI), des Landeskriminalamtes, des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement und des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung entschieden, die Entwürfe der Planungsbüros hks Hestermann Rommel Architekten und Generalplaner aus Erfurt sowie Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten aus Dresden jeweils auf Platz 2 zu setzen. Ein 1. Preis wurde nicht vergeben. Auf Rang 3 wurde der Entwurf der Architektengesellschaft BHBVT aus Berlich gewählt. Zwei Entwürf werden mit Anerkennungen prämiert. 

Die Teilnehmer des Wettbewerbes wurden innerhalb eines offenen Bewerbungsverfahres ausgesucht. Insgesamt hatten sich 37 Bewerber aus mehreren europäischen Ländern für diese Planungsaufgabe beworben. Im Rahmen eines Auswahlverfahrens konnten sich 19 Büros zur Teilnahme qualifizieren, eine Arbeit für den Wettbewerb abzugeben; 15 Arbeiten wurden eingereicht. 

Gegenstand des Realisierungswettbewerbes war der architektonische Entwurf  für den Neubau des Institutsgebäudes. 
Der Freistaat Sachsen setzt sich zum Ziel, den Neubau diese Baumaßnahme im Gold-Standard des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) des Bundes zu realisieren. Diese innovative Bauweise wird durch Fördermittel des Europäischen Fonds für Entwicklung (EE-EFRE) teilfinanziert. 

Die Abteilungen des Kriminalwissenschaftlichen und –technischen Institutes sind derzeit verteilt auf der Liegenschaft Neuländer Straße 60 / Dresden untergebracht. Um die Arbeitsweise zu verbessern und Synergien durch die gemeinsame Nutzung von Speziallaboren, technischen Geräten, Sondergasen usw. zu schaffen, beabsichtigt der Freistaat Sachsen alle Abteilungen des KTI konzentriert in einem Neubau auf der Liegenschaft „Neuländer Straße“ unter zu bringen.

Pressemeldung