12.11.2013

Einladung zur Finissage am 19. November, 17:00 Uhr im Haus der Architekten »Leuchtendes abyrinth« – Igor Fasko präsentiert seine Bilder und Plastiken

Noch bis zum 24. November zeigt Igor Fasko seine Bilder und Plastiken im Haus der Architekten, Goetheallee 37 in Dresden und bietet diese zum Verkauf an. Zur Finissage mit einer Laudatio von Matthias Zwarg am 19. November 2013 um 17:00 Uhr wird herzlich eingeladen! Die Ausstellung ist von Montag – Freitag jeweils 8:30 – 16:30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung geöffnet. Der Eintritt ist frei.

»Alles ist erleuchtet im Licht der Vergangenheit. Sie ist immer an unserer Seite und schaut hinaus«, heißt es bei Safran Foer; die Vergangenheit schaut hinaus in die Zukunft. Ähnlich scheinen Igor Faskos Bilder und Plastiken, die im Grunde oft Formen der Vergangenheit aufnehmen, in die Zukunft. Er verwendet freundliche Totems, archaische Symbole für Glück und Unglück, Leben und Tod – wie sie die Menschen vor Urzeiten erfunden haben, um das Unerträgliche ertragen zu können – die unvorstellbare Unendlichkeit des Weltalls, das unermessliche Glück und Unglück, das Unerklärbare – alles, was uns scheinbar als Schicksal gegenübersteht, was wir aber doch beeinflussen können, indem wir uns menschlich verhalten. Menschen haben dies nicht immer getan – ein Holocaustdenkmal hat Igor Fasko auch geschaffen.

Igor Fasko ist ausgebildeter Architektur-Designer – das ist per Definition ein optimistischer Beruf. Man baut für die Zukunft, für eine kleine oder eine große Ewigkeit. Bauen heißt: Stein auf Stein setzen, die Mauern mit einem Dach versehen, das Schutz bietet vor Wind und Wetter. Architektur und bildende Kunst ergänzen sich in Igor Faskos Werk. Er nutzt architektonische, geometrische Bausteine, um seine Botschaft zu vermitteln. Seine Arbeiten vereinen Konstruktion und Dekonstruktion. Sie beziehen sich auf Konstruktivismus, Kubismus, Futurismus, teilweise auf Konkrete Kunst – Stilrichtungen, die auch von einer kühlen, technischen Faszination lebten. Igor Fasko greift dies auf, gibt aber diesen Ismen Wärme und Geborgenheit zurück. Eine Geborgenheit, auf die das Bauen auch aus sein sollte, eine Geborgenheit, die eine Mitte hat und die einen Rhythmus aufnimmt, der oft von der Rockmusik inspiriert ist, aber auch so etwas wie ein Lebensrhythmus ist.

Dies ist umso bemerkenswerter, als es weder für einen Slowaken noch für einen Deutschen in den vergangenen Jahren so leicht war, diesen Lebensrhythmus zu finden. Davon zeugt diese Wanderung zwischen den Welten, die Igor Fasko seit dem Ende seines Studiums Anfang der 90er Jahre vollzieht – zwischen Deutschland und der Slowakei, zwischen Riesengebirge und sächsischen Ebenen.

Es fließt und pulsiert in seinen Mandala-ähnlichen Bildern. Die kleinen Plastiken scheinen den Bildern entstiegen, sind Teile, die ihr Ganzes suchen. Formen und Farben wiegen sich manchmal wie in einem Klangteppich, bilden Muster wie auf einem Umhang südamerikanischer Indianer, slowakischer Bauern, asiatischer Mönche, die dem Himmel und der Hölle fast gleich nah sind, Muster, wie auf einem bunten Teppich, mit dem man fliegen kann aus den slowakischen Bergen in die Welt – in der alles erleuchtet ist. Wir sehen es nur nicht immer. Mit Igor Faskos Bildern kann man dieses Sehen lernen. (Matthias Zwarg)

www.igorfasko.com

Auf Wunsch sende ich Ihnen druckfähiges Bildmaterial zu.
Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Architektenkammer Sachsen
Marén Schober M. A.
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