14.05.2014

Blickpunkte zu Wohnen und Stadtgestaltung im Kino – Der Film »The Wounded Brick« in Chemnitz, Leipzig und Dresden

Der erfolgreiche deutsch-österreichische Festivalfilm „The Wounded Brick“ über Visionen, Hoffnungen und Scheitern bei der Suche nach menschengerechtem Wohnen im Kampf mit wirtschaftlichen und politischen Interessen ist Anfang Juni drei Mal in Sachsen zu sehen. Nach dem Film wird zu Gesprächen mit den Regisseuren und Vertretern der jeweiligen Veranstalter (Architektenkammer Sachsen, Bund Deutscher Architekten, Landesverband Sachsen und Zeitgenossen e.V.) eingeladen.

  • 4. Juni, 19:00 Uhr im Weltecho, Annaberger Str. 24, Chemnitz,
    Eintritt 6 €, ermäßigt 5 €

  • 5. Juni, 19:00 Uhr im UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Str. 12a, Leipzig,
    Eintritt 5 €, ermäßigt 4 €

  • 6. Juni, 19:00 Uhr im Filmtheater Schauburg, Königsbrücker Str. 55, Dresden,
    Eintritt 6 €, ermäßigt 5 €

Die Vorführungen werden freundlich unterstützt durch die inter Versicherungsgruppe.

Im Film treffen die Filmemacher Sue-Alice Okukubo und Eduard Zorzenoni auf Architekten, Stadtplaner, Soziologen und Betroffene des Erdbebens 2009 in den italienischen Abruzzen. Diese Gespräche verdichten sich assoziativ zu einer poetischen Reflexion: Wem gehört die Stadt? Was bedeutet Wohnen? Was macht einen Ort zum Leben aus? Mit seinen feinfühligen Darstellungen trägt »The Wounded Brick« zu einem lebendigen und facettenreichen Dialog über Wohn- und Stadtgestaltung bei. Es ist ein mutiger und inspirierender Film für verantwortliche Planer und Architekten, vor allem aber für jeden Menschen, dem die Zukunft seiner Stadt am Herzen liegt.

Nach seiner Aufsehen erregenden Premiere in Berlin im März 2013 wurde »The Wounded Brick« mit großer Resonanz international gezeigt und zu namhaften Festivals eingeladen.

Die Filmemacher über ihren Film: »Die essayistische Herangehensweise an das Thema war das Interessante für uns, die unterschiedlichen Sichtweisen in Beziehung zu bringen, immer neue Fragen aufzuwerfen, Utopien zu wagen und kompromisslos den Menschen in den Mittelpunkt von humanen Entwürfen für das Wohnen zu stellen.«

Mit: Gottfried Böhm (Köln), Friedrich von Borries (Berlin), Vittorio Gregotti (Mailand), Stefano Boeri (Mailand), Lorenzo Romito (Rom), Harry Glück (Wien) und Pauhof (Wien), dem Stadtplaner Vezio de Lucia (Rom), dem Soziologen Hartmut Häußermann (Berlin), Menschen von L’Aquila.



Architektenkammer Sachsen
Marén Schober M. A.
Öffentlichkeitsarbeit
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