26.04.2015 - 06.05.2015

Große Exkursion: Von Como bis Capri – Architektur der 20er und 30er Jahre in Italien

Kultur- und Baugeschichte

26.04.2015 – 06.05.2015



Die Exkursion will das überraschend breite Spektrum der italienischen Architektur aufzeigen, das unter der Herrschaft des Faschismus in den 20er und 30er Jahren möglich war. Dieses Spektrum führt das oft bizzarre Panorama zwischen Historismen und Eklektizismen fort, wie es anschaulich in Mailand vor Augen geführt werden kann, bringt aber auch grossartige Minimalismen wie den razionalismo eines Giuseppe Terragni in Como hervor. Ob razionalismo oder Historismen - auch in der Toskana ist diese Spannbreite in Florenz, Arezzo und Siena gut nachvollziehbar, während man in Rom eher auf einen an der Antike orientierten Monumentalismus abhebt, der im E.U.R. Massstäbe sprengt und im Agro Pontino, den Pontinischen Sümpfen, und dort besonders eindrücklich mit Sabaudia, geradezu die città metafisica eines Giorgio de Chirico verwirklicht. Neapel mag als Synthese der römisch-pontinischen Versuche erscheinen. Auf Capri schliesslich rundet der Spaziergang entlang der meerseitigen Steilküste mit dem Blick auf die Casa Malaparte die Reise mit einem traumhaften Bild ab.



Moderation:
Dr. Matthias Quast | Kulturprojekt amphitheatrum | Spoleto Heidelberg in Zusam-
menarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum Frankfurt und der Architektenkammer Sachsen


Ort:
Italien

Gebühr:
ohne An- und Abreise im Doppelzimmer € 1.730,-/im Einzelzimmer € 1.980,-


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