02.06.2015 - 07.06.2015

Paris: High Tech durch die Jahrhunderte – Vom Centre Pompidou nach Saint-Denis

Grundlagen der europäischen Architekturgeschichte

Mit einem Tagesausflug nach Chartres

02.06.2015 – 07.06.2015



High Tech-Architektur kann nicht allein aus bautechnologischer Optik definiert
werden, nicht allein damit, dass die Struktur eines Gebäudes transparent erscheint, dass
alte Materialien in unverhoffter Weise neu eingesetzt oder gar neue Materialien gefunden
werden. Es kommt auch immer ein ästhetisch-dekorativer Aspekt hinzu. Allein das Centre
Pompidou von Piano und Rogers oder die Südfassade des Institut du Monde Arabe von
Jean Nouvel sind dafür wunderbare Beispiele. Doch gelten genau diese Kriterien nicht
auch für die Ingenieurbaukunst des 19. Jahrhunderts? Und ist die Skelettbauweise der
Kathedralgotik, verbunden mit der verklärenden Farbigkeit ihrer Fenster, nicht genau das
High Tech ihrer Epoche?
Wo besser als in Paris kann man sich diesen Überlegungen hingeben! Zwei Tage
vollziehen die Entstehung und Entwicklung der Gotik nach, einer davon in Chartres; ein
Tag nimmt die Eisen- und Stahlarchitektur des 19. Jahrhunderts in den Blick, und
abschließend widmet sich ein Tag den jüngeren Gebilden der Strömung, die in der Regel
unter dem Begriff High Tech-Architektur läuft.

Dr. Matthias Quast hat Kunst- und Architekturgeschichte u.a. in Paris studiert und ist
seither mit dieser Stadt eng verbunden.




Konzept und Durchführung:
Dr. Matthias Quast | Kulturprojekt amphitheatrum | Spoleto Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum Frankfurt und der Architektenkammer Sachsen

Ort:
Paris

Gebühr:
ohne An- und Abreise im Doppelzimmer € 1080,-/im Einzelzimmer € 1.390,-


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