05.09.2017

AUSGEBUCHT: Basiswissen zur Bauleitung Teil 1: Grundlagen

Dienstag, 05.09.2017, 9:00–16:30 Uhr



Als Treuhänder des Bauherrn hat der bauleitende Architekt die Baustelle so zu führen, dass sie in der geplanten Zeit mit der geforderten Qualität und den veranschlagten Kosten fertig gestellt wird. Vor allem in der Bauleitung unerfahrene Architekten tun sich schwer mit vielen Formvorschriften und Regularien die bei der Realisierung des Bauvorhabens einzuhalten sind. Im Teil 1 der Seminarreihe werden die grundlegenden Leistungen der Bauleitung bzw. der Objektüberwachung untersucht und bewertet. Es wird herausgearbeitet, welche vertraglichen Verpflichtungen für den Architekten und Bauherren notwendig und empfehlenswert sind und welche Hauptleistungspflichten sich daraus für den bauleitenden Architekten ergeben.

Modul 1: Der Werkvertrag des Bauleiters
• Wer bestimmt die grundlegenden Leistungspflichten des Bauleiters?
• Welche Vollmacht hat der Bauleiter? Sollte man sich Vollmachten vom Auftraggeber übertragen lassen?
Bedeutet eine Vollmacht auch eine Honorarerhöhung?
• In welcher Beziehung stehen Bauleiter und Planer?
• Richtiges Abnahmemanagement der Bauleiterleistung – welche Strategie führt zum Erfolg?
• Leistungsphase 9 – eine lohnende Aufgabe?

Modul 2: Bauvorbereitung
• Beratungs- und Hinweispflichten des Bauleiters vor Baubeginn
• Welche „offiziellen Stellen“ müssen vor Baubeginn vom Bauleiter kontaktiert werden?
• Baustelleneinrichtungsplan – wenn wird er benötigt?
• Pflasterprotokoll – was ist das?
• Sind alle erforderlichen „Sonderfachleute“ gebunden oder gibt es Vergabelücken die man dem Bauherrn
aufzeigen muss?

Modul 3: Bauablauf
• Wer bestimmt die Intensität der Bauleitung – wie oft muss der bauleitende Architekt auf der Baustelle
sein?
• Bautagebuch und andere Dokumentationspflichten – wie wird rechtssicher und zielgerichtet
dokumentiert?
• Baurundgänge, Zustandfeststellungen, Baubesprechungen, Jourfix, Terminpläne etc. – wie kann man am
effektivsten steuern und koordinieren?
• Bemusterung und Mustererstellung – notwendiges Übel oder Kür für den Bauleiter?
• Qualitätssicherung auf der Baustelle – wie geht man innerhalb der Bauzeit mit Mängeln um?
• Der Handwerker schützt seine Leistungen nicht – welches Vorgehen ist ratsam?
• Wann kann der Bauherr den Handwerker kündigen? Was sollte der Architekt unsbedingt beachten?
• Abnahme der Handwerkerleistung – welche Abnahmeart ist die Sinnvollste? Was ist bei der Auflisten von
Gewährleistungszeiten (Verjährungsfristen) unbedingt zu beachten?
• Rechnungsprüfung – wie risikoreich ist diese Aufgabe?


Ein umfassendes Skript wird zur Verfügung gestellt.




Referenten:
Dipl.-Ing. J. Steineke BDB, Berlin

Ort:
MFZ Leipzig GmbH & Co. KG, Alter Amtshof 2 - 4, 04109 Leipzig

Gebühr:
€ 95,- für Mitglieder AKS, IKS und anderer LK sowie deren MA, MA öffentlicher Dienst, Absolventen
€ 60,- für ermäßigte Architekten und Ingenieure, Studenten
€ 130,- für Gäste