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STIFTUNG SÄCHSISCHER ARCHITEKTEN

Mit Bescheid vom 13. April 2011, auf den Tag genau 20 Jahre nach Gründung der Kammer selbst, hat die Landesdirektion Dresden als zuständige Stiftungsbehörde dem Antrag der Architektenkammer auf Genehmigung der Stiftung Sächsischer Architekten entsprochen. 

Die Gründungsurkunde wurde darauf hin vom Staatsminister des Innern, Herrn Markus Ulbig, zum Festakt aus Anlaß des zwanzigjährigen Kammerjubiläums am 15. April 2011 im Sächsischen Landtag übergeben.

Mit der Genehmigung der Stiftung fand ein reichlich eineinhalbjähriger Prozess der Ideenfindung und -präzisierung seinen Abschluss. Erstmals auf seiner Klausur im September 2009 befasste sich der Vorstand unserer Kammer mit den zukünftigen Aufgaben und deren Widerspiegelung in den Strukturen. Es erschien wünschenswert, das Aufgabenfeld, insbesondere mit dem Blick auf die Baukulturthematik im Freistaat Sachsen zu erweitern. Nachwuchsförderung, Stipendien, die Auslobung eines Preises – vieles ist unter dem Dach der Kammer denkbar.

In anderen Organisationsformen gestaltet es sich jedoch leichter, vor allem wenn es um Drittmittel und Sponsoring geht. Der Vorstand hat sich mit diesen Fragen beschäftigt, die Stiftung als geeignete Form befunden und der Vertreterversammlung im Herbst 2010 vorgeschlagen.

Der einstimmige Beschluss der 47. Vertreterversammlung am 29. Oktober 2010 hat den Weg frei gemacht für die Stiftungsgründung.

Die Stiftungssatzung orientiert sich an den gesetzlichen Aufgaben der Kammer und regelt die Organisationsstruktur sehr schlank. Neben einem Stiftungsvorstand, der zur engen Anbindung an die Kammer mehrheitlich mit Mitgliedern des Vorstandes der Architektenkammer besetzt sein muß, wurde ein fünfköpfiger Stiftungsrat eingeführt. Auch dieser ist mehrheitlich mit Kammermitgliedern zu besetzen. 

In den ersten Stiftungsrat wurden Persönlichkeiten berufen, die mehrheitlich Berufsträger sind, jedoch ihren Tätigkeitschwerpunkt nicht im Rahmen der Architektenkammer haben. Mit ihrer jeweiligen Tätigkeit stehen sie für die breite Verankerung unseres Berufsstandes in der Gesellschaft und repräsentieren die Hochschullandschaft, die Auftraggeberseite, die kommunale Ebene und die Wirtschaft.

AKS 0603