Berge – Bäume – Bauten:
Reise-Aquarelle von Gerda Starke

Starke Portrait

Ausstellung vom 5. April bis 15. Juni im Haus der Architekten
Eröffnung der Ausstellung am 5. April 2016, 18:00 Uhr

Geboren 1941 in Guben/Neiße als drittes von vier Kindern der Architekten Dorothea und Heinz Dittmann. Im Januar 1945 Flucht der Familie nach Dresden. Abitur Kreuzschule 1959, Architekturstudium TH/TU Dresden (Diplom bei Prof. Dr. h.c. Leopold Wiel), anschließend Aspirantur am Lehrstuhl für Werterhaltung bei Prof. Dr. Bernhard Klemm mit Promotion 1971 – kurz vor der Geburt der dritten Tochter. Seit 1967 mit dem Chemiker Dr. Christian Starke verheiratet, widmete ich mich einige Jahre der Erziehung unserer drei Töchter.

Während der Jahre an der TU Dresden (seit 1980) am Lehrstuhl für Öffentliche Bauten bei Prof. Dr. Helmut Trauzettel und Prof. Carlo Weber war der Schwerpunkt meiner Arbeit in der Lehre: die Betreuung von Entwürfen zum Wiederaufbau denkmalwerter Dresdner Bauten (z. B. Ständehaus, Kurländer Palais, Eschebach-Villa, Lahmann-Sanatorium) und in der Forschung: die Eingliederung von Kindereinrichtungen in die innerstädtischen Neubauten.

In der Schulzeit und im Studium war das Zeichnen nach der Natur ein großes Vergnügen für mich. Die Sommerexkursionen unter der Leitung von Prof. H. Trauzettel (Assistenz Manfred Wagner, K.-H. Georgi, Dr. Mertens/Kunstgeschichte) brachten uns Übung im Freihandzeichnen. Bei dem Maler Prof. Georg Nerlich ließ ich mir keine fakultative Malexkursion entgehen. Wir übten uns im Gouache-Malen, aber seine eigenen leichten, duftigen Aquarelle gefielen mir besonders, so dass ich nach dem Studium die Aquarellmalerei ausprobierte. Auf Wanderungen und Reisen mit Familie und Freunden hatte ich fortan stets Skizzenblock und einen winzigen Malkasten im Rucksack, um jede Pause nutzen zu können. Das Licht in der Landschaft, den grandiosen Aufbau der Berge, die Strukturen des Waldes, der Bäume und von Bauten in interessanten Situationen festzuhalten für die Erinnerung an erlebte Orte ist der innere Antrieb für dieses Tun. (Gerda Starke)