Archiv der Stiftung Sächsischer Architekten

Öffnungszeiten ab Januar 2017

Mo, Di 9.00 – 13.00 Uhr
Mi 12.00 – 16.00 Uhr

Aufgrund der begrenzten Benutzerarbeitsplätze ist eine Anmeldung erforderlich.

Kontakt

Dr.-Ing. Susann Buttolo
Tel. 0351-31746-13
buttolo@stiftung-saechsischer-architekten.de

Das Archiv der Stiftung Sächsischer Architekten wurde als das Depot für Lebensleistungen von in Sachsen wirkenden Architekturschaffenden gegründet, insbesondere aus dem Mitgliederkreis der Architektenkammer Sachsen, aber auch aller anderen in Sachsen Bauschaffenden und natürlich auch allen anderen auf dem Gebiet der Baukultur Tätigen.

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Zusätzlich konnte das zuvor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH) angesiedelte Sächsische Archiv für Architektur und Ingenieurbau (SAI) in das Stiftungsarchiv überführt werden. Das SAI sammelte Dokumente und Planungsgrundlagen zur Städtebau- und Architekturgeschichte in Sachsen zwischen 1945 und 1989. In diesem wertvollen Bestand aus dem ehemaligen Archiv der Bauplanung Sachsen befinden sich mehr als 5.000 Fotografien und Bilddokumente, etwa 550 Architekturzeichnungen und Pläne sowie etwa 20 laufenden Meter Schriftgut. Durch das schnelle Anwachsen der Archivbestände befindet sich inzwischen das Magazin in größeren Archivräumen in Bischofswerda. Die Benutzung des Archivs erfolgt aber ausschließlich im Haus der Architekten, wo derzeit zwei Leseplätze zur Verfügung stehen. Eine Benutzung des Stiftungsarchivs ist derzeit nach Anmeldung möglich, ab Januar 2017 wird das Archiv an drei Tagen geöffnet sein. Das Archiv wird betreut von Frau Dr.- Ing. Susann Buttolo.

Neben diesen ständigen Aufgaben werden die Bestände auf der Grundlage eines architekturgeschichtlich fokussierten Konzepts auch erforscht und veröffentlicht. Mit begleitenden Aktivitäten – vor allem der eigenen Schriftenreihe „Dokumente zur Architektur“ und Ausstellungen – soll das Archiv der Stiftung Sächsischer Architekten künftig wichtige Aspekte zur Baugeschichtsforschung beitragen.


Im Bewusstsein des dringenden Bedarfs, in Sachsen einen Ort für die Nachlässe bedeutender Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten sowie von Innenarchitekten zu schaffen, wurde im Sommer 2013 das Stiftungsarchiv ins Leben gerufen und ist seitdem im Haus der Architekten, Goetheallee 37 in Dresden untergebracht. Dem Stiftungszweck entsprechend liegt ein Sammlungsschwerpunkt auf Vor- und Nachlässen. Nach dem Nachlass von Wolfgang Hänsch, dem wichtigsten Dresdner Architekten nach 1945, konnten u.a. auch die Vor- und Nachlässe bzw. Teilnachlässe von Martin Decker, Gerhard Guder, Hermann Heckmann, Fritz Henneberg und Manfred Zumpe übernommen werden. Die Bestände werden stetig erweitert, so steht die Übernahme des Nachlasses von Karl Wilhelm Ochs sowie der Vorlass von Leopold Wiel unmittelbar bevor. Einen weiteren Sammlungsschwerpunkt bilden die Planungs- und Bauunterlagen von Gebäuden, Ensembles, Anlagen, Werken der Garten- bzw. Landschaftsgestaltung oder von Kunstwerken nach 1900 bis zur Gegenwart, die wegen ihrer (bau-)künstlerischen oder historischen Bedeutung für die Nachwelt von Bedeutung sind. Auch Sammlungen von Hochschullehrern, Denkmalpflegern oder anderen Personen werden übernommen, wenn diese die Sammlungsschwerpunkte des Archivs ergänzen.

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