„Architekten On The Road“ 2022

Sommerausstellung in der Architektenkammer Sachsen

Vorwort

Architekt:innen, Stadtplaner:innen und auch Gäste erzählen in der Sommerschau von ihrem Blick auf unsere spannende Welt. Ferne Kulturen in besonderem Licht, großartige Architektur oder die Harmonie des Einfachen, schim-mernde Materialien und verwittert rau schroffer Beton, Gebäude in weitgespannter stiller Landschaft und urbane schrill laute Dichte.

Wir nehmen Sie mit auf Reise.

In der Ausstellung „Architekten On The Road“ können Sie überraschend erstaunliche Perspektiven am Rande des Weges entdecken, eigene architektonische Eindrücke von kleinen oder großen Reisen „on the road“, persönliche Perspektiven, der Dialog zwischen privatem und öffentlichem Raum, witzige oder inspirierende, schöne oder auch hässliche Objekte – alles, was zu unserem baukulturellen Alltag gehört …

Viel Spaß bei der Sommerschau!

Beate Weißer-Lindner
Architektin und Mitglied im Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit

 

 

27. Februar 2022: unterwegs von Crottendorf nach Zwickau – Endlich wieder ins Museum und Theater
Beitrag und Fotos: Beate Weißer-Lindner (Bilder 3-5: Regina Franke aus der Serie „Lost Place“, Ausstellung Zebra 7 – Internationales Grafiksymposium des Kunstvereins Zwickau e. V.)

 

Die „englische“ Brücke im Wörlitzer Park

Oranienbaum-Wörlitz

Ein Familienausflug in den Wörlitzer Park konnte trotz Regenvoraussage auch an einigen Brücken nicht vor-beigehen.

Die Belastungsprobe der „englischen“ Brücke war mir ein weiteres Foto wert.

Die Höhe des Geländers macht deutlich, dass nicht die Sicherheit, sondern die Schönheit der land-schaftlichen Einbindung im Vordergrund der gestalterischen Überlegungen gestanden hat.

Der Denkmalpflege sei Dank.

Eike Münke

to step outside in Venice

Venedig, Italien

Das Bild entstand 2018 während meines Erasmus an der Università Inav di Venezia (IUAV). Ich wohnte in einem Studentenwohnheim auf Guidecca und musste jeden Tag den Guidecca-Kanal überqueren, um auf die Hauptinsel zu gelangen. Das Wohnheim, ein ehemaliges Junghans-Fabrikgebäude, lag in den hinteren Gassen Guideccas. Der alltägliche Gang nach draußen war dort nach meinem Empfinden immer von mehreren Abstufungen (Episoden) geprägt. Natürlich zunächst mit dem Schritt vor die Tür, gefolgt von ver-winkelten Gassen, einer kleinen Holzbrücke und einem Platz mit Brunnen in der Mitte. Doch was jedes Mal eine Art zweite Tür nach draußen ins öffentliche Leben der Stadt darstellte, war das Erreichen der Promenade am Guidecca-Kanal. Hier ist das Licht intensiver, die Geräusche stärker, der Wind kräftiger, die Menschen sind ge-schäftiger. Hier beginnt der Tag.

Meine Zeit in Venedig war we-niger im klassischen Sinne durch das Architekturstudium geprägt, sondern davon, diese ganz eigen-sinnige Stadt zu beobachten. Da sich während des Studiums mein Zugang zur Fotografie verstärkte, nutzte ich hier jeden einzelnen Tag, mit der Kamera um den Hals, meinen Blick zu schulen. Die Menschen und deren Interaktionen, die Abläufe der Infrastruktur, die Plätze, Fassaden, Details. An manchen Tagen musste ich mich regelrecht nach draußen zwingen, da der Charakter Venedigs so stark ist. Ich bin äußerst dankbar für die Zeit und Gelegenheit, eine Stadt auf diese intensive Weise kennenzulernen.

Jens Stöbe

Ist das Kunst oder kann das weg?

Stadtansichten in Potsdam

Endlich wieder Oktober, wir sind on the road nach Potsdam, eines unserer Ziele auf dem Zettel, den wir vor Jahren mal zusammen-gestellt haben. Potsdam empfängt uns mit gewitterartigem Regen, wir können kaum etwas sehen und die Scheibenwischer vom Auto schaffen es nicht, die Wassermassen von der Scheibe zu entfernen. Doch wenn Engel Reisen ... wir haben wieder Glück und am nächsten Tag ist es warm, die Herbstsonne strahlt und wir machen uns auf den Weg zum Schloss Sanssouci.

Wir wollen unbedingt den ganzen Park erkunden und ahnen noch nicht, dass wir das gar nicht schaffen werden, so groß wie dieser Park ist. Das Erste, was wir jedoch an diesem Tag sehen nach dem ersten Schritt aus der Pension, ist ein scheinbar besetztes Haus gleich gegenüber der Straße. Man braucht eine Wei-le, bis man das ganze Graffitibild erfasst hat und wir staunen. So etwas sieht man nicht mehr so oft in der heutigen Zeit. Wir fühlen uns an die Neustadt in Dresden erinnert oder an Berlin kurz nach der Wende.

Auch das ist Potsdam und gehört zum Bild einer Stadt – nicht nur der Einheitsbrei aus gleich aussehenden Häusern ohne Dach, die würfelar-tig nun viele Straßen prägen, mit kleinen Fenstern und noch kleineren Balkonen nicht wohnlich wirken. Wollen wir hoffen, dass es für dieses Haus eine Chance zum Bestehen gibt.

Jana Krug und Kerstin Bethe

Ein unerwartetes Wiedersehen

Potsdam, 2021

Alte Bekannte wieder getroffen.

Nach einem Besuch des Kunst-museums Barberini entdeckten wir am Ufer der Neustädter Havelbucht eines der von der neudeutschen Abrissbirne verschont gebliebenen Bauwerke des Rügener Ingenieurs Ulrich Müther (1934–2007). Die wieder in Betrieb befindliche Gast-stätte „Seeperle“ (Innenarchitekt Dieter Ahting, Potsdam) mit dem markanten Hyparschalendach wurde 1982/83 errichtet und steht seit 2004 unter Denkmalschutz. Andere Schalenbauten Müthers, wie das Berliner „Ahornblatt“ sind leider der Investorenjagd nach lukra-tiven Baugrundstücken zum Opfer gefallen.

Im Hintergrund: Der Schornstein des 1841/42 von Ludwig Persius zur Wasserversorgung der Fontänen im Park Sanssouci erbauten Dampf-maschinenhauses.

Frieder Hofmann

UBUD

Bali, Indonesien

Zugegebenermaßen ein nahezu romantisierendes Bild, das eine idealisierte Tropenidylle darstellt.

Aber ich hoffe, es kann in diesen Zeiten einfach als träumerische Ablenkung für einige Sekunden dienen.

Michael Persch

2022 – Jahr des Glases (Vereinte Nationen)

Singapur

Das Jahr 2022 wurde von den Vereinten Nationen zum Jahr des Glases erklärt mit dem Ziel, das Bewusstsein für die Bedeutung von Glas in zahlreichen Bereichen, wie z. B. in der Industrie, der Wirtschaft, der Kultur und in der wissenschaftlichen Forschung zu erhöhen (Internetrecherche).

Dieser transparente Werkstoff wird seit cirka 2.000 Jahren angewandt. In den Bereichen der ARCHITEKTUR ist er weltweit vertreten. Als Architektur-BAUSTOFF für Gebäude bietet er meiner persönlichen Auffassung nach lumineszente sowie auch klimatische (und ökologische) Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebens- und Aufentshaltsqualität.

NATURLICHT (ökonomisch) – Helligkeit in die Innenräume zu leiten – ist seit Jahrtausenden ein Gestaltungselement in der ange-wandten Baubranche. Einblicke und Ausblicke in Räumlichkeiten entwickeln „Offenheit“ und „Transparenz“. Erstaunlich für mich persönlich ist die Tatsache (private Recherche), dass nicht die Bauindustrie der größte Anwender des Glases ist, ... sondern die Fahrzeugindustrie.

Gerd Müller

Hitchcock-Haus

Vitte, Insel Hiddensee

Ein Hitchcock-Haus? Nein: das lange leerstehende Hotel „Zur Ostsee“ in Vitte auf Hiddensee, 2010.

Seit Dezember 2020 wird es instandgesetzt und soll 2022 eröffnet werden.

Peter Prohl

Tivoli – Italien, Asien, Dänemark?

Kopenhagen, Dänemark

Tivoli – das Original – ist eine mittelgroße Stadt in der italienischen Region Latium etwa 30 km östlich von Rom entfernt. Die im 1. Jahrhundert n. Chr. von Kaiser Hadrian am Stadtrand errichtete pracht-volle Palast- und Gartenanlage mit künstlichen Seen, Wasserspielen und Theatern war bereits damals ein wichtiger Anziehungspunkt für Künstler, Reisende und Freunde der guten Unterhaltung. Dieser außerordentlich hohe Freizeitwert hat „Tivoli“ über die Zeit zum Synonym für zahlreiche Vergnügungs-parks werden lassen, so auch für die etwa acht Hektar große Parklandschaft mit Cafés, Unterhaltungs- und Fahrgeschäften im Herzen von Kopenhagen. Die 1843 entstandene Anlage zählt zu den ältesten Vergnügungsparks weltweit und wird jedes Jahr von mehr als vier Millionen Menschen besucht.

Hier trifft Kitsch auf Technik, üppige Pflanzenpracht auf Pop-konzerte, idyllische Uferzonen auf Geisterbahngeschrei und kulinarische Köstlichkeiten auf turbulente Achterbahnschlangen – was sich nicht immer so gut verträgt ;-)

Selbst Walt Disney war von der Magie des Tivolis so verzaubert, dass er sein Disneyland nach dem dänischen Vorbild gestaltete. Denn hier kann man als Besucher in exotische Welten abtauchen – beinahe so, als wäre man im Kurz-urlaub in Arabien oder Asien – und trotz verspielter, märchenhafter Atmosphäre ist dieser Ort wie so viele in Dänemark sehr modern und zukunftsorientiert (eigenes Windrad zur Energieversorgung).

Beatrice Puschkarski

Monstrum

Niedere Tatra, Slowakei

Im Herbst 2021 habe ich eine Tour in der Niederen Tatra im Gebiet der slowakischen Liptau von dem Ort Maluzina aus unternommen. Am Anfang des ausgeschilderten Weges, also im Nationalpark Niedere Tatra, war ich von einem Betriebsgebäude eines Steinbruchs schockiert ...

Wie aus einem Horrorfilm stand da dieses Monstrum, welches noch in Betrieb war. Der Weg führt weiter zu einem der schönsten Dolomiten Berge in der Niederen Tatra – genannt der Ohniště, 1.538 Meter hoch.

Es ist kaum zu glauben, dass man im 21. Jahrhundert mitten in Europa noch immer die Natur auf so eine Art und Weise ausbeuten kann.

Igor Faško

Vorfrühling im Kleingarten

Schkeuditz, April 2022

„Heutzutage kaufen viele Leute
mit dem Geld, das sie nicht haben,
Sachen, die sie nicht brauchen,
um damit Leuten zu imponieren,
die sie nicht mögen.“*

*Ernst Bloch (1885-1977)

Hier beweist jemand, dass auch das Gegenteil geht – und nutzt Ausrangiertes, um neue Werte zu schöpfen.

Das einfache Gewächshaus mit Erdanschluss ist stabil konstruiert und fängt Sonnenenergie ein. Es bietet Platz für vier oder fünf Tomatenpflanzen, hinten gibt es ein Rankgitter für Schlangengurken. Es muss nur noch fruchtbare Erde eingefüllt, und natürlich gepflanzt werden. Vermutlich gibt es einen Wasseranschluss für eine Tröpfchenbewässerung, der Schlauch hinten links lässt das ahnen.

Ein kleines Beispiel für Nach-haltigkeit ... ganz ohne BIM ;-)

Heike Sichting

Verloren

Bunker an der Nordseeküste in Jütland

Nach ein paar Tagen hatten wir uns daran gewöhnt, an nahezu jedem Strand in Jütland auf Bunker zu sto-ßen. Die Bunker wurden 1943/44 als Teil des deutschen Atlantikwalls zur Verhinderung einer Invasion durch die alliierten Truppen errichtet.

Etwa 2.700 km Küstenlinie von Südfrankreich bis zum Nordkap wurden mit Verteidigungsanlagen be-stückt, tausende Bunker gebaut. Schon zur Entstehungszeit war die Wirksamkeit der Anlagen mit ihrer geringen Verteidigungstiefe umstritten. Bewähren mussten sich die dänischen Stellungen nie.

Teilweise sind die Festungsanlagen heute als Museum zu besichtigen. Ein Großteil geht jedoch unbeachtet in der Natur auf oder ist Bestandteil des Strandlebens. Wo wir hierzulande Flatterband und Verbotsschilder erwarten, macht man es sich dort im Schatten der Bollwerke aus Beton bequem, die auch gute Handtuchtrockner und Abenteuer-spielplätze abgeben.

Die Natur ist ohnehin ungerührt und behandelt die Bunker nicht anders als große Steine. Manche sind im Sand der Dünen versunken: verweht, bewachsen und kaum erkennbar. Viele holt das Meer, sie kippen oder rutschen die Steilküste hinunter, die von den Fluten benagt wird.

Wie vergeblich sind die menschlichen Bemühungen um Beständigkeit. Was für eine Vergeudung von Material und Arbeitskraft.

Gisela Krämer

The Scream

Leipzig

Die Realität verändert sich, wenn du sie beobachtest.

Pareidolie ist ein Phänomen, das unter anderem vom Sehen menschlicher Gesichter in alltäglichen Gegenständen geprägt ist. Menschliche Gesichter variieren: sind aber immer gleich angeordnet, Augen, Nase und Mund. Wichtig ist auch die Fähigkeit den Ausdruck beziehungsweise die Emotion zu lesen, die das Gesicht verkörpert.

Studien der University of New South Wales Sydney (UNSW) be-legen, dass diese Informationen sogar in den gleichen Regionen des Gehirns verarbeitet werden, wie zum Beispiel soziale Interaktion mit „lebendigen“ Gesichtern. Diese Fähigkeit wird jahrelang, und zwar nur beim Menschen zusammen mit der sozialen Fähigkeit erlernt.

Manche Leute beobachten Wolken und finden das entspannend, andere verfolgen Fassaden und suchen nach Symmetrie oder Proportionen (diese gibt es beim Gesicht auch!). Obwohl Häuser und Fassaden von Stadt zu Stadt und Staat zu Staat variieren können, sind sie dennoch immer mit Türen- oder Fenster-öffnungen ähnlich angeordnet.

Aus dem Bild erschließt sich eines der Riverhouse-Gesichter – fotografiert von einer Industriebrücke über dem Karl-Heine-Kanal in Leipzig. Die Freude liegt, genau wie die Schönheit, im Auge des Betrachters. Also – lasst uns immer mehr neue Gesichter entdecken!

Zofia Jasniewicz

Mobilität, Unterwegs zu einem Ziel, Stimmung

Ich bin unterwegs, muss von einem Termin zum nächsten, treffe mich mit Verantwortlichen oder einem Auftraggeber, liefere Arbeiten ab, stelle Visionen vor, bin mobil ... gebe meine Zeit.

Ich bin nicht hier, sprechen Sie auf meinen Anrufbeantworter, es klingelt das Smartphone, als ob ich immer erreichbar wäre, versuche das ein oder andere Bauwerk zu komplettieren, zu präsentieren, als das, was es sein kann und könnte, ich bin unterwegs zu einem Ziel … gebe meine Zeit.

Ich bin mir nicht ganz sicher, sagte mir neulich jemand, ob er Corona habe oder nicht, oder ein Nachfolgevirus, ich ... habe öfters schon länger wieder bis in die Nacht gearbeitet, um mein Pensum zu schaffen, bin müde, abgekämpft …, jetzt auch noch Corona? … Kann sein … gebe meine Zeit.

Titus Parade

Vermeintliche Skyline

Berlin

Eine analoge Fotografie in Schwarz-Weiß aus Berlin. Eine vermeintliche Skyline, die sich erst bei näherer Betrachtung, als die willkürliche Anordnung von Schornsteinen entpuppt.

Mit dem Ausblenden der Farben, wird diese Verwirrung nochmals unterstützt. Die Proportionen der gemauerten Schornsteine und deren Lagerfugen, die hier die Geschosse von Hochhäusern imitieren, bestätigen die Hypothese des scheinbar niemals endenden Wachstums in unseren Städten.

Und doch sind wir etwas erleichtert, wenn wir erkennen, dass es doch nur Schornsteine sind, die uns hier mit ihrer doch erstaunlichen Vielfalt hinters Licht geführt haben.

Lewin Biskupski

Nachhaltig Fortbewegen

Kunstbiennale, Venedig

Sie wollen das doch. Die Welt wieder vom Kopf auf die Füße stellen.

Zögern Sie nicht. Handeln Sie.

Vermutlich benutzen Sie privat auch so eine buntlackierte Blechschachtel. Die tötet bei sachge-rechter Benutzung ja auch nicht sofort Ihre Mitmenschen, schadet Ihrer Gesundheit und die der Umwelt aber allemal. Drehen Sie die Verhältnisse. Basteln Sie was Nützliches daraus.

Das 4. freie Feld ist für Ihre Ideen.
Zeit läuft. Ab.

Andreas Leipold

Schloss Sigmundskron

Bozen, Südtirol

Zu einer der größten und ältesten Burganlagen Südtirols gehört das erstmals 945 n. Chr. geschichtlich erwähnte Schloss Sigmundskron. Nahe der Landeshauptstadt Bozen liegt es auf einem steil abfallenden Porphyrfelsen, an dessen Fuß die Etsch und Eisack fließen. Errichtet als Verwaltungssitz der Trienter Bischöfe erwarb 1473 Herzog Sigmund der Mü nzreiche die Burg und schuf eine den Feuerwaffen widerstehende Festung.

1996 wurde die stark verfallene Ruine Eigentum der Provinz Bozen. Nach teilweise erbitterten Diskussionen gelang es dem Südtiroler Bergsteiger Reinhold Messner, die Provinzverwaltung von einer Sanierung und Umbau des Schlosses zum Bergmuseum zu überzeugen. 2006 wird die in Zusammenarbeit mit dem Architekten Werner Tzscholl geschaffene Anlage als MMM Firmian eröffnet. Mit einer Fläche von 1.100 Quadratmetern ist sie der Hauptsitz der Messner Mountain Museen mit sechs kleineren Ablegern.

Für alle notwendigen Einbauten, wie Metallstege im und an den Gebäuden, Wendeltreppen, Gitterroste und Ausstellungsebenen, wurden korrodierender Stahl und Glas verwendet. Eingebaut im Abstand zum alten Mauerwerk hauchen sie dem Bergmuseum neues Leben ein.

Ulf Zimmermann

Haisel am Barg

Erzgebirge

„In an Haisel mächt ich laabn
drubn an grußen Vugelbeerbaam.
Wolken, Wiesen, Barg un Baam,
´s ka kaa schännersch Flakkel gaabn.“*

*Friedrich Emil Krauß / Johannes Ulbricht

Gesehen – überall im Erzgebirge.

Franz Kotzerke