29.01.2020

Staatsminister Thomas Schmidt beim Neujahrsempfang der Architektenkammer Sachsen – Positionen zum räumlichen Strukturwandel in Sachsen und Projektideen für die Braunkohleregionen übergeben

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Zum heutigen Neujahrsempfang begrüßte die Architektenkammer Sachsen zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zum Austausch mit den Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern. Mit einem Grußwort begleitete Thomas Schmidt, Staatsminister im Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung, die Veranstaltung im Zentrum für Baukultur Sachsen. 

Andreas Wohlfarth, Präsident der Architektenkammer Sachsen, nutzte die Gelegenheit, um dem Staatsminister ein Positionspapier mit Thesen und Projektideen zum räumlichen Strukturwandel in Sachsen und neuen Perspektiven für die Braunkohleregionen zu übergeben.

Der Freistaat Sachsen hat beachtliche Erfolge bei der Bewältigung der teilweise brachialen Strukturveränderungen der vergangenen 30 Jahre vorzuweisen. Ungeachtet dessen steht die Entwicklung des Raumes erkennbar vor erheblichen Herausforderungen sowohl in den wachsenden Großstädten als auch in von Bevölkerungsrückgang betroffenen Städten und Gemeinden, besonders in derzeit noch von der Braunkohlegewinnung geprägten Regionen. Gleichzeitig beinhalten diese Herausforderungen aber auch Chancen, die es zu nutzen gilt. 

»Die Architektenkammer Sachsen sieht die Notwendigkeit umfassender Integrierter Entwicklungskonzepte als konzeptionelle Grundlage des weiteren Handelns. Unabdingbare Voraussetzung ist die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger als aktive, gestaltende Akteure ihrer Zukunft. Die Kammer begrüßt die aktuellen ersten diesbezüglichen Ansätze, sieht aber auch noch weitere Entwicklungsmöglichkeiten und bietet ihre aktive Mitarbeit an.«, so Andreas Wohlfarth bei der Übergabe. «Die geballte Expertise unserer über 3.100 Mitglieder ist eine Ressource, die nicht ungenutzt bleiben sollte«.

Bereits zum dritten Mal hatte die Architektenschaft zum politischen Get-Together in das ZfBK – Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast Dresden eingeladen. Dieser Anlass bot gleichzeitig Gelegenheit, Matthias von Rüdiger als bisherigen Leiter des Zentrums zu verabschieden und seinen Nachfolger Till Schuster zu begrüßen.

Architektenkammer Sachsen
Marén Schober M. A. 
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Haus der Architekten
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