Architektur macht Schule 2018/19

Julius-Motteler-Gymnasiums Crimmitschau

Umnutzungskonzepte für das Kaufhaus „Schocken“

Akteure

  • Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe
  • projektbegleitende Architektin: Julia Bojaryn
  • verantwortliche Lehrkraft: und Lehrerin Sabine Semmler

Projekt

Schon zum zweiten Mal hieß es für die Schülerinnen und Schüler des Julius-Motteler-Gymnasiums „Architektur macht Schule“. Diesmal beschäftigten sie sich mit dem Kaufhaus „Schocken“ in Crimmitschau, welches durch das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses derzeit in einem besonderen Fokus der Stadt steht. Das 1928 von Bernhard Sturtzkopf, einem Mitarbeiter von Walter Gropius, errichtete Gebäude war einst Teil des fünftgrößten Warenhauskonzerns in Deutschland. Weil es seit fast 30 Jahren leer steht, ging die Projektgruppe der Frage nach, wie es wieder zu Leben erweckt werden könnte. Zunächst beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte der Warenhäuser im Allgemeinen. Anschließend analysierten sie mit Hilfe von handgezeichneten Schwarzplänen den städtebaulichen Kontext und anhand von Grundrissen die bauliche Struktur des Crimmitschauer Kaufhauses, um ein tragfähiges Nutzungskonzept finden zu können. Demnach sollte das Warenhaus künftig multifunktional genutzt werden. Denkbar ist dies mit einem großen Schreibwarengeschäft und einem umweltfreundlichen Lebensmittelladen im Erdgeschoss, einer Bibliothek in der ersten, einem Veranstaltungsraum in der zweiten und einem gemütlichen Café in der dritten Etage. Als besonderes Highlight schlugen die Projektteilnehmenden eine zum Chillen einladende Dachterrasse vor. Als Alternative dazu könnte das Gebäude mit einem Restaurant im Erdgeschoss belebt und durch einen Veranstaltungsraum im ersten Obergeschoss sowie Wohnungen in den beiden obersten Geschossen ergänzt werden.