Architektur macht Schule 2018/19

Samuel-von-Pufendorf-Gymnasium Flöha

Gestalterische Aufwertung des Gymnasiums und seiner Umgebung

Akteure

  • Schülerinnen und Schüler der 8.-11. Jahrgangsstufen
  • Künstler: Jens Ossada
  • projektbegleitender Stadtplaner: Rico Ulbricht
  • verantwortliche Lehrkraft: Lisa Marie Herold

Projekt

Die klassenübergreifende Projektgruppe aus Flöha startete in das Projekt „Architektur macht Schule“ mit dem Wunsch, gestalterische Defizite an ihrer eigenen Schule nicht nur aufzuzeigen, sondern ihnen auch gleich künstlerisch entgegenzuwirken. Bei der Spurensuche vor Ort waren schnell der Eingangsbereich des Gymnasiums, die große Treppe im Foyer und die beschädigte Bauhaltestelle an der Schule ausfindig gemacht, die aufgewertet werden sollen. Der Ideenfindung gingen theoretische Betrachtungen zu Architektur und Stadt voraus, wobei sie sich auch der Problematik der richtigen Größenverhältnisse annahmen. Um angemessene Maßstäblichkeit besser verstehen zu können, wurde kurzerhand die eigene Lehrerin vermessen und in den richtigen Maßstab geschrumpft. Anschließend folgte der kreative Teil des Projektes: anstelle der vergilbten, beschädigten und verwitterten Plastikwand am Eingang entwickelten die Schülerinnen und Schüler eine farbig akzentuierte, holzvertäfelte Wandscheibe mit deutlich sichtbarem Namenszug und Schuluhr. Die große, als grau,

trist und zudem beim Sitzen als unbequem empfundene Eingangstreppe wurde visualisiert, im Modell gebaut und letztlich schon einmal auf diese Weise mit farbigen Sitzauflagen versehen. Beide Vorschläge dienen nun als Ideenvorschlag für künftige Umgestaltungen. Realisiert werden konnte die Gestaltung des Buswartehäuschen vor der Schule. Die kaputten Scheiben wurden durch (von der 

Stadt Flöha gesponserte) Seitenwände ersetzt, für die zunächst künstlerische Entwurfsvorlagen erarbeitet wurden und dann gemeinsam mit dem Künstler Jens Ossada als Graffiti auf die Tafel aufgebracht wurden.