Neue Koordinatorin im Beratungszentrum Barrierefreies Planen und Bauen in Sachsen

Am 7. Januar 2019 hat Dipl.-Ing. Beate Lussi-Riedel die Koordinationsstelle für das Projekt »Beratungszentrum Barrierefreies Planen und Bauen in Sachsen« beim VdK Sachsen e. V. in Chemnitz übernommen. Sie koordiniert ab sofort die Durchführung des Projektes bis zum Jahr 2021. Ihre Aufgaben sind vorrangig die Abstimmung der beteiligten Projektträger (Sozialverband VdK Sachsen e. V. und Architektenkammer Sachsen) sowie die Koordinierung der Öffntlichkeitsarbeit, um das Projekt bekannt zu machen.

Evaluation durch die TU Dresden

Ein weiterer wichtiger Arbeitsbereich von Beate Lussi-Riedel wird die Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden sein. Diese hat ebenfalls am 7. Januar 2019 die begleitende Evaluation des Projektes übernommen. Solveig Hausmann von der TU Dresden wird über den gesamten Projektzeitraum untersuchen, wie oft und von wem das Beratungsangebot in Anspruch genommen wird. Ein weiterer Punkt wird die Frage sein, welche Auswirkungen das Projekt auf die Umsetzung des Aktionsplanes der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen hat. Bei Projektende soll dann klar sein, wie im Freistaat Sachsen ein flächendeckendes effizientes und dauerhaftes Angebot zur Beratung zum Barrierefreien Planen und Bauen verwirklicht werden kann.

Zum Projekt

Projektträger des Beratungszentrums für Barrierefreies Planen und Bauen in Sachsen sind der Sozialverband VdK Sachsen e. V. und die Architektenkammer Sachsen, die sich dazu in einem Trägerverbund zusammengeschlossen haben. Gefördert wird das Projekt als Modellvorhaben über die Richtlinie »Teilhabe« des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz. Ziel des Projektes ist der Aufbau eines Beratungszentrums für barrierefreies Planen und Bauen als kompetenter Ansprechpartner und Dienstleister für eine umfassende Barrierefreiheit im Freistaat Sachsen.