Kammergruppe Leipzig

Legislatur 2021–2025

Stellvertreterin

Oppitz, Heike, Dipl.-Ing.
Architektin, Leipzig

 

Vorsitzender

Reutler, Adrian, Dipl.-Ing.
Architekt, Leipzig


Einladung zur Buchbesprechung

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Kammergruppen Leipzig und Westsachsen,

wir laden Sie am 15. Juni 2022, 18:00 Uhr zur Besprechung des Buches

WALTER GROPIUS Ein Spaziergang mit dem Bauhausdirektor

von Bernd Sikora in das Kammerbüro Leipzig der Architektenkammer Sachen
(Dorotheenplatz 3, 04109 Leipzig) ein. Nach der Vorstellung des Buches wird es Zeit für Diskussionen und Gespräche geben.

Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung bis zum 13. Juni 2022 an leipzig©aksachsen.org

Adrian Reutler, Vorsitzender KG Leipzig
Christiane Domke, Vorsitzende KG Westsachsen

Informationen des Autors zum Buch:

Im Jahr 2019 wurde das einhundertjährige Bestehen des BAUHAUSES begangen. Walter Gropius, der Gründer dieser Kunstschule, die als die bedeutendste im 20. Jahrhundert gilt, wurde dabei in den Medien gefeiert, allerdings auch von einigen nachbetrachtenden Autorinnen und Autoren in seinem Rang als Architekt und Persönlichkeit erheblich angezweifelt. Im »Bauhausjahr« erhielt ich vom Verlagshaus Römerweg Wiesbaden den Auftrag, interessierten Lesern mit Texten und Bilder Leben und Werk von Walter Gropius in einem Buch zu vermitteln. Auf den damals aktuellen Meinungsstreit über den Gründungsdirektor des Bauhauses habe ich mich nicht eingelassen, vielmehr bemüht, auf der Grundlage der zahlreichen mir verfügbaren Dokumente, Gespräche mit einstigen Bauhäuslern und meiner eigenen positiven Vorstellungen vom BAUHAUS ein objektives Bild von Walter Gropius, dem Bauhaus und den Zeitereignissen zu formen. Es entstand die Idee, dafür fiktive Spaziergänge und Gespräche zwischen Walter Gropius und Freunden sowie Kollegen wie dem Maler Lyonel Feininger, dem Bildhauer Gerhard Marcks, dem Technikpionier Hugo Junkers und seinen beiden Ehefrauen Alma Mahler, nachfolgend Ise, geb. Frank zu nutzen.
Die Zeit von Walter Gropius am Bauhaus ist eingebettet in die Schilderungen seiner frühen Jahre in Berlin und die seines Spätwerkes in den USA und der Bundesrepublik Deutschland.
Stadtkarten von Weimar und Dessau unterstützen dabei das Auffinden von Bauwerken und Spazierwegen.
Meine Vorstellung des Buches im Kammerbüro Leipzig stützt sich auf eine Beamerpräsentation der Abbildungen im Buch. Diese soll zu einem Gespräch anregen, ob und in welcher Weise Leitgedanken des Bauhauses am Beginn des 21. Jahrhunderts noch nutzbar sind. 


Faktor Wohnen

Grund genug diese Herausforderung im Rahmen der Ausstellung „FAKTOR WOHNEN – Ökologisch um:bauen« und dem Rahmenprogramm »Stadt weiterbauen – Klimaschutz und Klimaanpassung in der Stadtentwicklungsplanung« zu beleuchten und gemeinsam zu diskutieren.

Leipzig steht in den nächsten Jahren vor der Aufgabe, das Wohnraumangebot durch Neubau und Bestandsentwicklung nachhaltig und klimaschonend zu erweitern. In diesem Kontext wollen wir mit der lokalen Akteurslandschaft der Stadt Leipzig aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Architektur, Bau & Planung, Studium & Wissenschaft und nicht zuletzt Wohnenden und Nutzer*innen mögliche Strategien und Potenziale des Um:bauens austauschen. Formate wie Podiumsdiskussionen, Workshops und Exkursionen laden zum aktiven Erfahrungsaustausch ein.  

Die Ausstellung ist vom 23.03.2022 bis zum 01.05.2022 in der Galerie KUB, Kantstraße 18, 04275 Leipzig zu sehen.

Zum Auftakt findet eine Vernissage und eine Podiumsdiskussion am 23.03.2022 von 18:30 – 21:00 Uhr statt.

Einführung: Heike Will, Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung (AWS), Stadt Leipzig
Moderation: Jörn Luft (Stiftung trias) und Tanja Korzer (Netzwerk Leipziger Freiheit)

  • Dr. Brigitta Ziegenbein, Amtsleiterin Stadtplanungsamt, Stadt Leipzig
  • Adrian Reutler, AK Sachsen
  • Heiko Kuppardt, BDA Sachsen
  • Dirk Niehaus, bauraum MV
  • Tobias Wolfrum, jenawohnen gmbH

Das weitere Programm und den Anmeldelink finden Sie hier. Bei einigen Veranstaltungen ist eine digitale Teilnahme möglich. 
Informationen dazu sind unter: www.faktor-wohnen.de zu finden.

Für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Es gelten die Bestimmungen der zum  Veranstaltungstermin gültigen Corona-Schutzverordnung des Freistaats Sachsen.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihr Kommen!

Ihr Veranstaltungsteam aus dem Netzwerk Leipziger Freiheit

Poster Nachhaltig Bauen

Online-Vortrag von Kirsten Angermann »Das Ende der Moderne?«

Bauhausabend im Rahmen des ZfBK-Projekts
„Bauhaus in Sachsen 2020 – Exkursionen, Initiativen, regionale Besonderheiten“

am 24. November 2021, 18:30 Uhr, Übertragung aus dem Kammerbüro Leipzig

Vor mehr als 50 Jahren schien es, als könne die städtebauliche Moderne die Probleme des Zusammenlebens der Menschen nicht (mehr) lösen. Jane Jacobs und Alexander Mitscherlich hatten schon lange die »Unwirtlichkeit der Städte« und ihren »Tod« angeprangert; 1980 wurde auf der Architektur-Biennale in Venedig die Präsenz der Vergangenheit gefeiert. Städtebauer*:innen und Architekt:innen in der DDR diskutierten Vergangenheitsbezüge, Regionalität und Ortsbezug und suchten nach architektonischen Übersetzungen.

Kirsten Angermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bauhaus-Universität Weimar arbeitet zur Geschichte und den Besonderheiten der postmodernen Architektur in der DDR. Sie spricht mit Juliane Richter, Kunsthistorikerin (Leipzig/Weimar), die zum Wohnungsbau in der Leipziger Innenstadt der DDR geforscht hat, und Torsten Birne, Architekturhistoriker/ZfBK. Wie und auf welche Weise wurde die Moderne in Frage gestellt und was haben Moderne und Postmoderne uns heute noch zu sagen?

 


#baukulturSOMMER – Bundesstiftung Baukultur Sommerreise mit Station in Leipzig

19.08.21, 15.30 –17.00 Uhr
Zentrum für Baukultur Sachsen ZfBK, Architektenkammer Sachsen, Kammerbüro Leipzig, Bund Deutscher Architekten Sachsen, Leipzig
Dorotheenplatz 3, vor dem Kammerbüro der Architektenkammer Leipzig, 04109 Leipzig

Im zweiten Jahr in Folge startete die Bundesstiftung Baukultur ihre Sommertour mit dem Baukulturmobil zu Baukulturzentren und -initiativen, Engagierten und Interessierten in ganz Deutschland. Vom ZfBK – Zentrum für Baukultur Sachsen wurde als Station in Sachsen diesmal Leipzig als Ort vorgeschlagen, nachdem die Tour im vergangenen Jahr in Dresden zu Besuch war. Das baukulturelle Netzwerk soll so weiter gestärkt werden. In Kooperation mit der Kammergruppe Leipzig, dem BDA Sachsen und der Stadt Leipzig sowie der Bundesstiftung wurde eine gemeinsame Veranstaltung am 19. August 2021 organisiert.

Die Bundesstiftung Baukultur brachte die druckfrische Publikation »Mit Freude sanieren – Ein Handbuch zur Umbaukultur« mit nach Leipzig, die zugleich auch einen inhaltlichen Ausblick auf den neuen Baukulturbericht »Neue Umbaukultur« gibt. Die Themen Sanieren, Umbau, Bestand als Ressourcen und Chance in ökologischer wie baukultureller Perspektive spielen dabei selbstverständlich auch in Leipzig eine wichtige Rolle.

Bei einem Stadtrundgang kamen Reiner Nagel, der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur und die Geschäftsführerin des Fördervereins Bundesstiftung Baukultur e.V, Silja Schade-Bünsow, mit den Akteuren in Leipzig ins Gespräch. Erste Station war ein ehemaliges Rechenzentrum aus den 1980er Jahren am Dittrichring, welches zur G2 Kunsthalle umgebaut wurde. Mit Baubürgermeister Thomas Dienberg gab es zum aktuellen Stadtentwicklungsvorhaben auf dem Matthäikirchhof-Areal einen intensiven Gedankenaustausch. Weitere Stationen waren die Höfe am Brühl und der Hauptbahnhof.

An dem Rundgang und dem anschließenden öffentlichen Gespräch vor dem Kammerbüro am Dorotheenplatz nahmen auch Wolf-Heiko Kuppardt (BDA Sachsen), Adrian Reutler (Kammergruppe Leipzig AKS) und der ehemalige Leipziger Baubürgermeister Martin zur Nedden teil, der auch Mitglied im Programmbeirat des ZfBK ist (Foto rechts unten). Hierbei wurden zahlreiche Themen der Stadtentwicklung und Baukultur vom Radverkehr bis zu den Eigentumsverhältnissen diskutiert. In lockerer Atmosphäre konnten die Besucherinnen und Besucher auf Pop-up Möbeln der Bundesstiftung dann ihre Fragen stellen und mitdiskutieren. Auf einer von der Bundesstiftung designten zusammensteckbaren Tischtennisplatte gab es zudem die Möglichkeit für ein Match – Nutzung des öffentlichen Raums als Ort des Austau- sches at its best.


Sommergespräch – Impressionen



Bildergalerie vom Kammerbüro Leipzig