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07.05.2024

Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand – an alles gedacht?

Ein Praxisbericht

Dienstag, 07.05.2024, 9:00–13:00 Uhr



Praktiker berichten aus ihrem mannigfaltigen Erfahrungsschatz zu traditionellen handwerklichen Techniken im Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand. Herr Arnswald berichtet aus zahlreichen Jahren Berufserfahrung zum Umgang mit Holz. Herr Bialek wird als Restaurator zum Umgang mit Stein referieren.

Die beiden Praxisberichte werden unter dem Themenschwerpunkten:
- Materialgerechtigkeit
- Kostenkalkulation
- Bauablauf + Detailplanung
- Beratungs- und Kommunikationsprozesse

mittels der Leistungsphasen für Architekt:innen einen Überblick über ihre Best-Practice und spannendsten Erfahrungen zu Mängeln berichten.

Gemeinsam soll im moderierten Austausch eine Checkliste mit & für Architekten mit den Teilnehmenden erarbeitet werden.

Inhalte von Herrn Arnswald, Zimmermann/Gutachter, Zimmerei und Sachverständigenbüro

Ziel der Weiterbildung ist die Entwicklung einer guten Strategie der Zusammenarbeit von Handwerkern und Planern. Wenn diese stimmig ist, kann für den Auftraggeber das bestmögliche Ergebnis erzielt werden. In der Altbausanierung, insbesondere der Restaurierung von Denkmalen, ist dies von besonderer Brisanz, da hier neben dem Interesse der Bauherrschaft auch die öffentlichen Belange der Erhaltung unseres Kulturerbes im Vordergrund stehen.

Aufbau des Vortrages:

1. Sanierung, Restaurierung oder was?
2. Praxisbeisspiele entlang der Leistungsphasen
3. Fachwerksanierung in der Denkmalpflege

Inhalte von Herrn Bialek, Baugeschäft Denkmalpflege– und Altbausanierung

Der Restaurator im Handwerk – überhaupt schon bekannt?
 
• Fortbildung im Handwerk, Qualifikation und Anliegen
• Unterschied zum Dipl. Restaurator
• Der Verein
• Unsere Landesgruppe
 
Projektbezogenes Zusammentreffen von Architekten und Handwerkern in der Denkmalpflege
 
• Wer sollte wann zusammentreffen?  Von Optimum und Notlösung
• Was gilt es dabei aus Handwerkersicht zu bedenken?
• Zusammenarbeit als „Roter Faden“ – Aufwand und Nutzen
• Fordert der Handwerker ein Honorar?
• Ausschreibungspraxis: Hemmnisse durch Wettbewerbsrecht und (Teil-)Lösungen
 
Zusammenarbeit mit den zuständigen Denkmalbehörden und dem Landesamt für Denkmalpflege
 
• Einbindung und Vorabstimmung
• Die Denkmalbehörde: Begleiter oder „Verhinderer“?
 
Praxisbeispiele an historischen Fassaden
 
• Sanierung/Restaurierung Schloss Kuckuckstein in Liebstadt, 1. BA
• Sanierung/Restaurierung Westfassade Hochschule Mittweida, Holtzt-Bau
• Wohnhaus/Villa in Radebeul
• Peter Ulrich Haus in Pirna
• Materialauswahl im Detail
• Fertigprodukte als „Deckmäntelchen“ der Gewährleistung?
 
Workshop „zum anfassen“
 
• Materialbeispiele
• Fertigprodukte oder Baustellenmischung?

Workshop im Anschluss „Alles gut bedacht?“

Vorstellung Checklisten Fachwerksanierung
• Erarbeitung Checkliste
• für Architekten/Handwerker/Bauherrschaft


Bitte tragen Sie sich zur besseren Planungssicherheit auf allen Ebenen bis zum 23.04.2024 in das Fortbildungsangebot ein. Danke!



Referenten:
K. Arnswald, Zimmerei "Manche mögens Holz", Wilsdruff; R. Bialek, Baugeschäft Denkmalpflege– und Altbausanierung, Radebeul

Kooperation:
mit dem Denkmalnetz Sachsen, c/o Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V.

Ort:
Haus der Architekten, Goetheallee 37, 01309 Dresden

Gebühr:
€ 80,00 Kammermitglied bzw. deren Mitarbeiter:in, Absolvent:in, Mitarbeiter:in öffentlicher Dienst
€ 40,00 ermäßigte/r Architekt:in, Student:in, Rentner:in
€ 20,00 Juniormitglied AKS
€ 160,00 Gäste