Sächsischer Staatspreis
für Baukultur 2026
Baukultur

Bei einem Festakt am 23. Juni 2026 in Dresden wurde der Sächsische Staatspreis für Baukultur verliehen. Der Preis stand in diesem Jahr unter dem Motto „Bauen im Spannungsfeld von Hightech und Lowtech“. Die Auslobung erfolgte durch das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung. Die Ingenieurkammer Sachsen und die Architektenkammer Sachsen begleiten den Staatspreis als fachliche Partner. Den inhaltlichen Kern bildet der Dreiklang: Gestaltung, Technik, Innovation.

Zwei Leipziger Projekte erhalten Sächsischen Staatspreis für Baukultur 2026
Aus 34 eingereichten Beiträgen kürte die Jury erstmals zwei Projekte gemeinsam zum Sieger. Der Staatspreis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Die beiden Staatspreisträger erhalten jeweils 17.500 Euro.
Ausgezeichnet wurden:
- „Umnutzung der Maschinenhalle zu Atelier- und Büroflächen in Leipzig-Connewitz“
Entwurfsverfassende und Bauherrschaft: KO/OK Architektur aus Leipzig - „Wachposten der Polizei am US-Generalkonsulat in Leipzig“
Entwurfsverfassende: Büro Voigt Architekten Partnerschaft mbB aus Leipzig
Bauherrschaft: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Leipzig I
Insgesamt kamen 15 Einreichungen in die Endauswahl. Die siebenköpfige Jury, zu der unter anderem auch Andreas Wohlfarth, Präsident der Architektenkammer Sachsen gehörte, wählte daraus auch drei Wettbewerbsbeiträge für eine Anerkennung aus. Diese wurden mit je 5.000 Euro ausgezeichnet.
Anerkennung:
- Sporthalle Geyer
Entwurfsverfassende: CODE UNIQUE Architekten GmbH aus Dresden
Bauherrschaft: die Stadt Geyer - Festspielhaus in Hellerau – Flügel Ost
Entwurfsverfassende: heinlewischer Partnerschaft freier Architekten mbB aus Dresden
Bauherrschaft: Landeshauptstadt Dresden - „die fabrik chemnitz“
Entwurfsverfassende: fellendorf GmbH aus Chemnitz; Studio Aisslinger GmbH & Co. KG, Berlin; Linear Architekten, Dresden
Bauherrschaft: Z 145 New Work GmbH aus Chemnitz




