Ausstellungsarchiv

Baukultur

185. Jahrestag der Einweihung der Semper-Synagoge |
Juden: Germania-Saxonia-Dresden 321–2026

Zwei Ausstellungen:

Ausstellungen vom 15. April bis 12. Juni 2026 im Haus der Architekten
Vernissage am 16. April 2026, 18:00 Uhr

Für das sächsische Themenjahr Tacheles 2026 hat der KIW-Gesellschaft e. V. zwei Ausstellungen vorbereitet. Beide Ausstellungen erzählen die Geschichte der Juden in Deutschland. Seit dem Start des Programms Tacheles am 15. Dezember 2025 wurden diese schon in drei verschiedenen Einrichtungen in Dresden ausgestellt: im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, im Haus der Brücke und im Deutsch-Russischen Kulturinstitut. Nun kommen die Ausstellungen „185. Jahrestag der Einweihung der Semper-Synagoge“ und „Juden: Germania-Saxonia-Dresden 321–2026“ ins Haus der Architekten. Bis Ende 2026 sollen sie an sechs weiteren Orten gezeigt werden: in religiösen Gemeinden, Kirchen und städtischen Organisationen.

Juden: Germania-Saxonia-Dresden 321–2026

Die erste Ausstellung entstand bereits im Jahr 2021 im Rahmen des Bundesprogramms „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und war an vielen Orten der sächsischen Landeshauptstadt zu sehen. In diesem Jahr erfolgte die Aktualisierung und Anpassung an das Programm Tacheles 2026. Jetzt heißt die Austellung „Juden: Germania-Saxonia-Dresden. 321–2026“ und besteht aus 26 großen Plakaten, die in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Russisch) über die Geschichte des Erscheinens der Juden auf deutschem Boden, ihr Auftreten in Sachsen, die ersten Erwähnungen in Dresden und über das Schicksal der jüdischen Gemeinde der sächsischen Hauptstadt bis heute berichten.

185. Jahrestag der Einweihung der Semper-Synagoge

Die zweite Ausstellung „185. Jahrestag der Einweihung der Semper-Synagoge“ wurde im Jahr 2025 in nur neun Monaten erstellt. Sie besteht aus zwölf Roll-Ups, auf denen die Geschichte der Entstehung, des Bestehens und des tragischen Untergangs der Synagoge in Dresden – einem herausragenden Werk des Architekten Gottfried Semper – dargestellt wird.

Beide Ausstellungen werden von colorierten Broschüren zur kostenfreien Mitnahme begleitet.

Über den Kultur-, Ingenieur- und Wissenschaftsgesellschaft e. V.

Der KIW-Gesellschaft e. V. existiert in Dresden seit 2001 und feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Er leistet gemeinnützige Arbeit im Bereich Integration für russischsprachige Einwohner:innen Dresdens. Seit 2015 ist eines der Tätigkeitsfelder die Erstellung von Ausstellungen über die Geschichte, Kultur und Traditionen Deutschlands. Der Verein wird von dem professionellen Künstler und Designer Konstantin Arkush geleitet, der auch die Projekte für beide Ausstellungen entworfen hat.