Ausstellungsarchiv

Baukultur

Und am Ende der Straße steht kein Haus am See

Ausstellung für, von und mit Studierenden
vom 17. Januar bis 7. April 2024 im Haus der Architekten

Vernissage am 17. Januar, 19 Uhr im Haus der Architekten

Was bewegt die Studierenden der Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur sowie Stadtplanung der sächsischen Universitäten im Moment? Was sind die Themen und Arbeiten, welche in Präsentationen oder Wettbewerben zu kurz kommen, es aber verdienen von uns allen gesehen zu werden?

Dies sind nur zwei Fragen, die sich der Arbeitskreis Chancengleichheit und Teilhabe in Bezug auf die junge Generation oben genannter Disziplinen gestellt hat. Demnach lag es nahe, diese Fragen direkt an die Studierenden weiterzugeben und sie zu bitten, genau jene Arbeiten – ihre Lieblings- bzw. Herzensprojekte – in einer Ausstellung bei der Architektenkammer Sachsen im Haus der Architekten zu zeigen.

Der Aufruf unter dem Titel „Und am Ende der Straße steht kein Haus am See“ möchte mit der romantischen Vorstellung vom Eigenheim im Grünen brechen und fordert Arbeiten eines anderen Formats ein.

Die Frage nach dem nachgestellten Untertitel „Sondern?“ wird in den eingereichten Arbeiten sehr unterschiedlich beantwortet. Das Spektrum der Projekte reicht von der Diplomarbeit, welche sich mit dem Thema zirkuläres Bauen auf städtebaulicher Ebene beschäftigt, über durch die Corona-Zeit geprägte Überlegungen zu neuen Arbeitswelten bis hin zu einer Auseinandersetzung mit dem Prozess der Entwurfsarbeit.

Ein Team aus Studierenden und juryerfahrenen Kammermitgliedern sichtete die Arbeiten, deren Diversität und inhaltliche Aktualität überzeugten, so dass sich auch ohne konkrete Aufgabenstellung eine Juryatmosphäre einstellte. Die Studentinnen Greta Seiferheldt (HTWK Leipzig), Vanessa Ebert und Student Felix Beyer (beide TU Dresden) diskutierten zusammen mit Landschaftsarchitektin Manja Richter (LOR Landschaftsarchitekten Otto + Richter) und Architektin Lydia Heine (Heine Mildner Architekten) am 29. November 2023 alle Einreichungen.

Während des Abends wurden sehr angeregte und anregende Diskussionen zur Beantwortung der aufgeworfenen Fragestellung geführt, an die es unbedingt in größerem Rahmen anzuknüpfen gilt!