Andreas Wohlfarth, Dipl.-Ing., Freier Architekt

geboren 1970 in Freiburg i. Br.
Wohnort und Büro in 01731 Kreischa, OT Kleba
verheiratet, 3 Töchter (18, 16, 11)

Berufliche Tätigkeiten

  • seit 2004     Becker+Wohlfarth Bürogemeinschaft Freier Architekten,
  • seit 2015     einige Projekte gemeinsam mit Architekt Claus Krüger
  • 1998–2003  freie Mitarbeit bei Architekturbüros Jürgen Becker, Kreischa /
                        SAI Scharrer Architekten und Ingenieure, Radebeul /
                        Baarß + Löschner Freie Architekten, Radebeul und
                        Architekt Dr. Karl Unger, Dresden
  • 1995–1998  Werkstudent bei Architekt Dr.-Ing. Wolfgang Zink

Ausbildung

  • 1998        Diplom am Lehrstuhl für Sozialbauten Prof. Schmieg
  • 1992–98  Studium der Architektur an der TU Dresden
  • 1991–92  Praktika bei Architekturbüro Hans-Dieter Hecker, Freiburg und bei Architekturbüro Karlheinz Allgayer,
                    Freiburg
  • 1990–91  Zivildienst beim Ring der Körperbehinderten e.V., Freiburg
  • 1989–90  Job (Schichtarbeiter in Chemiewerk in Freiburg), Reisen
  • 1989        Abitur am Friedrich-Gymnasium Freiburg i. Br.

Ehrenamt Architektenkammer Sachsen

  • seit Nov. 2019 Präsident
  • seit 2018         Vorstand Architektenkammer Sachsen
  • seit 2017         Vertreterversammlung, Ausschuss für Bau- und Berufsrecht,
                            Stellvertretender Vorsitzender Kammergruppe Obere Elbe

Ehrenamt Sonstiges

  • seit 2009     Stiftungsrat Stiftung »Pro Dialog« (Träger der Behindertenhilfe)
  • 2009–2024  Gemeinderat und Mitglied Technischer Ausschuss in Kreischa
                        (parteilos, Fraktion »Freie Bürgervertretung Kreischa e.V.«)
  • 2004–2009  Beratendes Mitglied Technischer Ausschuss Gem. Kreischa

Ziele für die Tätigkeit in der AKS

  • Erhalt und Stärkung des Berufsstandes, der Freien Berufe und der Selbstverwaltung trotz drohender Erosion – das Modell der Kammern im deutschsprachigen Raum hat sich bewährt, muss aber gegen Angriffe unter dem Vorwand des Wettbewerbsrechts stetig verteidigt werden.
    Ein besserer Schutz des Berufsbildes (siehe Ärzte, Rechtsanwälte) wäre wünschenswert, wird aber nachträglich kaum noch durchsetzbar sein.
     
  • Weiterentwicklung HOAI auch nach der aktuellen Neufassung 2021 – die Angemessenheit der Honorare muss auch ohne festgeschriebene Mindestsätze im Sinne eines fairen Wettbewerbs und der Qualitätssicherung gesichert bleiben; Verhinderung von Preis- und nachfolgend Qualitätsdumping zu Lasten des gesamten Berufsstands und schließlich auch der Bauherren und Auftraggeber.
     
  • Digitalisierung als Chance nutzen - sie kann gerade unserem Berufsstand große praktische Vorteile bringen und zusätzliche Marktchancen eröffnen, wenn sie konstruktiv gestaltet, sinnvoll genutzt und in der Entwicklung begleitet wird. Unser Selbstverständnis als Generalisten prädestiniert uns für neue Tätigkeitsfelder, die sich aus digitaler Planung (BIM) und dem Zusammenwachsen von digitaler und realer Welt (Smart Home, Internet of Things) ergeben. Gerade kleine und mittlere Büros benötigen aber niedrigschwellige Fortbildungsangebote für die praktische Umsetzung.
     
  • Klimawandel geht zwar alle an, wir Planer befinden uns aber in einer Schlüsselposition für die Gestaltung einer klimaverträglichen und ressourcenschonenden Lebensumwelt. Wir haben die fachliche und moralische Kompetenz und somit auch die Verantwortung, uns zielgerichtet einzubringen. Über das energieeffiziente Bauen hinaus muss das Thema Nachhaltigkeit (graue Energie) stärker ins Bewusstsein gerückt werden.
     
  • Öffentlichkeitsarbeit der Kammer weiter verbessern: Bespielung des neuen Messestands als Forum und Aushängeschild, Neugestaltung der Website mit Optimierung auch für Mobilgeräte.
    Präsenz stärker in die Fläche tragen (z. B. Wanderausstellungen in die Kammerbüros), dabei Synergien mit dem ZfBK nutzen.
     
  • Die bewährte Zusammenarbeit mit der Stiftung Sächsischer Architekten mit ihren derzeitigen Standbeinen Archiv, Architektur macht Schule und dem Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK) weiterführen. Die Tätigkeit des ZfBK muss nach erfolgreicher Aufbauphase verstetigt und stärker in die Fläche getragen werden.
     
  • Kleine und mittlere Büros, gerade auch im ländlichen Raum außerhalb der Großstadtregionen, machen einen erheblichen Teil unserer Mitglieder aus und benötigen für ihre praktische Arbeit besondere Unterstützung und bessere Vernetzung.
     
  • Neue Mitglieder für die Kammer gewinnen: Nachwuchswerbung schon bei Studenten, neu eingeführte Juniormitgliedschaft aktiv bewerben.
     
  • Zukunftssichere Ausrichtung des Versorgungswerks unterstützen – die funktionierende eigene Altersvorsorge ist ein wertvolles Privileg, das erhalten und gegen externe Begehrlichkeiten verteidigt werden muss.
     
  • Zusammenhalt unter den Kollegen über die Fachrichtungen hinweg stärken, konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen Länderkammern in der BAK und mit anderen freien Berufen im LFB e.V.
     
  • Das vertrauensvolle und konstruktive Verhältnis zum Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung (SMR) als Rechtsaufsicht pflegen und ausbauen.